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Medienberichte

Für den folgenden Artikel sind der Autor und die Publikation verantwortlich. Der Inhalt gibt nicht notwendig die Meinung von Orang-Utans in Not e.V. (OUIN) wieder.

 

Spiegel.de, 18.12.2011

Orang-Utans auf Sumatra
Aus dem Käfig in den Dschungel

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,801373-2,00.html

 

NGO-online, 14.12.11

Rettet den Regenwald, ROBIN WOOD und Watch Indonesia
Occupy Unilever | Palmöl Demo in Hamburg

http://www.ngo-online.de/2011/12/14/occupy-onilever/

 

Greenpeace Magazin, 14.12.11

"Occupy Unilever" in Hamburg
http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5020&tx_ttnews [...]

 

Spiegel online, 14.12.2011

Protest gegen Unilever
Der Häuptling zittert

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,803778,00.html

 

Spiegel Online, 15.11.2011

Hunderte Orang-Utans auf Borneo getötet
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,797819,00.html

 

taz, 28.5.11

Waldmoratorium in Indonesien

Neuer Papiertiger im Urwald

Indonesiens Präsident unterschreibt ein Waldmoratorium, es betrifft insgesamt 90 Millionen Hektar. Kritiker klagen: Dem Klimaschutz nützt das Abkommen nicht. VON ANETT KELLER [mehr]

 

Deutsche Welle, DW-World.de, 23.02.2011

Biodiesel-Boom bedroht Indonesiens Natur

Die Nachfrage nach Biodiesel wächst weltweit. Indonesien profitiert von dem Boom. Doch die Palmölproduktion vernichtet den Regenwald, schadet dem Klima und raubt Kleinbauern die Lebensgrundlage. [mehr]
Autorin: Ana Lehmann, Redaktion: Sybille Golte-Schröder

 

Spiegel Online, 27.1.2011

Orang-Utan-Genom entschlüsselt
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,741828,00.html

 

tagesschau.de, 23.10.10

Dunstglocke über Singapur Brandrodung sorgt für dicke Luft

In Singapur fällt das Atmen derzeit schwer. Wind bläst Smog über die Metropole - und der kommt von der Nachbar-Insel Sumatra. Dort wurden inzwischen über 200 Brandrodungen gezählt und eine hohe Luftverschmutzung festgestellt. Die Dunstglocke wird immer mehr zum Politikum. [mehr]
Von Udo Schmidt, ARD-Hörfunkstudio Singapur

 

Publikationshinweis:

Friedrich Ebert Stiftung http://www.fes.de/international/asien/inhalt_en/publ_indonesia_en.php

8. Juni 2010

Neue Studie zu den sozialen Auswirkungen der Biokraftstoffproduktion in Südostasien Bei den Diskussionen um Vor- und Nachteile von Biokraftstoffen ging es bislang vor allem um wirtschaftliche und Umweltaspekte. Weitestgehend unbeachtet bleiben die sozialen Auswirkungen in den Produktionsländern: Während Pflichtquoten für die Nutzung von Biokraftstoffen in immer mehr Staaten für einen explosionsartigen Anstieg der Nachfrage sorgen, kämpfen die Bewohner in den Anbauregionen mit Landkonflikten, Menschenrechtsverletzungen und unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen auf den Plantagen - ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die lokale Nahrungsmittelversorgung.

Die Studie wurde nun von der Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem Titel "Socio-economic dynamics of biofuel development in Asia Pacific" veröffentlicht (Friedrich-Ebert-Stiftung, ISBN 978-979-19998-6-1, 186 Seiten, Englisch, broschiert, gratis) und kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden: http://library.fes.de/pdf-files/bueros/indonesien/07267.pdf

 

http://www.greenpeace.de/themen/waelder/kampagnen/tatort_regenwald/

Tatort Regenwald

In Indonesien verwüsten Konzerne wie Sinar Mas riesige Flächen Urwald, um Plantagen anzulegen. Ihr Motiv: das schnelle Geld dank Palmöl. Ein großer Abnehmer dieses Öls ist der Multi Nestlé, unter anderem für seinen Schokoriegel KitKat. Wir meinen: KitKat ist entbehrlich, der Urwald nicht.

Bitte unterschreiben Sie die Greenpeace Petition

 

OTS.at, 16.4.10

Indonesische Regierung lenkt ein: Ölpalm-Plantagen sind keine Wälder!
Utl.: Proteste der UmweltschützerInnen bewirken Umdenken - EU muss Etikettenschwindel unterbinden

Wien (OTS) - Unmengen an Regenwald sollten der Monokultur Ölpalm-Plantage zum Opfer fallen und dann offiziell als Wald gelten. Nach heftigen Protesten von UmweltschützerInnen hat das indonesische Forstiministerium diese Woche von dieser Initiative Abstand genommen. "Durch die Kennzeichnung der Ölpalm-Plantagen als Wald würde das Abholzen von Urwäldern als nachhaltige Nutzung gelten. Dies hätte die internationalen Bemühungen zum Schutz der Wälder ad absurdum geführt und Türen geöffnet, um die Umwandlung von Regenwald in Plantagen über Klimaschutzinstrumente auch noch finanzieren zu lassen", so Birgit Zimmerle, Regenwald-Expertin von GLOBAL 2000. Die UmweltschützerInnen fordern nun gemeinsam mit ihrer indonesischen Partnerorganisation WALHI auch die schon existierenden Plantagen zu überprüfen, weil es hier schon zu illegalen Rodungen gekommen ist. Auch die EU will laut einem Anfang 2010 bekannt gewordenen Kommissions-Entwurf Ölpalm-Plantagen als Wald definieren. "Eigentlich sollten EU-Richtlinien die Zerstörung der wertvollen Wälder verhindern. Diese skandalösen Versuche der Umetikettierung bergen verheerende Auswirkungen auf das Klima, die Artenvielfalt und die Menschen. Die EU muss die Entscheidung der indonesischen Regierung zum Anlass nehmen und die eigenen Pläne revidieren", so Zimmerle.

Rückfragehinweis: GLOBAL 2000
Presse: Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20,
Simonne Baur, Tel.: 0699/14 2000 23,
E-Mail: presse@global2000.at

 

Liebe Regenwaldfreundinnen und -freunde,

ich möchte Sie auf den Artikel in Focus-Online aufmerksam machen:

Böser Biosprit

Biosprit wird in vielen Ländern per Dekret verordnet und soll dem Klimaschutz dienen. Die Folgen in den Erzeugerländern sind dramatisch. Der Bericht bestätigt die Warnungen von Rettet den Regenwald – und die Erfolge.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschafts-dossiers/tid-17529/energie-boeser-biosprit_aid_488807.html

Am Ende des Artikels können Sie den Artikel bewerten und Kommentare an den Focus senden.

Auf unserer Webseite finden sich auch noch die Protestaktionen gegen die EU und E-Cards zum Thema: http://www.regenwald.org

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Behrend, Rettet den Regenwald e. V.

Regenwald-Buch: DIE DENKER DES DSCHUNGELS (https://www.regenwald.org/shop.php)

 

World Rainforest Movement, 15. Januar 2010

Indonesia: Government proposes 21 million hectares of plantations to meet climate targets

There are two realities in the forestry sector in Indonesia. In one, the forests continue to be destroyed, peatswamps are drained, forests are logged, burned and replaced by industrial tree plantations. Indigenous Peoples' and local communities' rights are bulldozed along with the forests. Meanwhile, in the other reality, trees are planted, forests are restored and greenhouse gas emissions will soon become a thing of the past. read more

 

www.welt.de, 7. Januar 2010

Borneo setzt auf Tourismus statt Kahlschlag

Vor 50 Jahren noch war Borneo fast ganz und gar von Bäumen bedeckt. Das hat sich dramatisch geändert. Jährlich verliert die drittgrößte Insel der Erde mehr als 600.000 Hektar Waldfläche. Mit neuen Ideen versucht man nun, den Kahlschlag zu stoppen. Dafür müssen Holzfäller zu Waldhütern werden. VON SOPHIE MÜHLMANN

 

Indonesien: Korruption im Forstsektor, 2.12.2009

Das Journal AT Wirtschaft
Jährliche Verluste in Milliardenhöhe
Jakarta - Korruption im lukrativen Forstwirtschaftsektor führt in Indonesien zu jährlichen Verlusten in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar. Dadurch werden in drastischer Weise die dem Land zur Verfügung stehenden Mittel eingeschränkt, um den Verpflichtungen im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Rechte nachzukommen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.

Gleichzeitig machen fehlende Kontrollen und interne Interessenkonflikte Indonesien zu einem fragwürdigen Partner im internationalen CO2-Handel. Auf der am 7. Dezember 2009 beginnenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen wird der Emissionshandel sehr wahrscheinlich ein zentrales Thema sein. Der 93-seitige Bericht "Wild Money: The Human Rights Consequences of Illegal Logging and Corruption in Indonesia's Forestry Sector" zeigt, dass von 2003 bis 2006 mehr als die Hälfte des indonesischen Holzabbaus illegal und ohne die Zahlung von Steuern erfolgt ist.

 

www.wir-klimaretter.de, Freitag, 4. Dezember 2009

Ein Gouverneur der Menschen und Bäume

Noch drei Tage bis zum Beginn des Klimagipfels - in einer Serie erklärt  wir-klimaretter.de die Knackpunkte des Gipfels. Heute: "Reducing  Emissions from Deforestation and Degradation" - kurz: REDD. Ein Fünftel  der menschgemachten Treibhausgase stammt aus dem Abbrennen von  Regenwäldern. Wie dies künftig verhindert werden kann, ist heftig 
umstritten. Eine Idee ist die Einbeziehung der Wälder in ein Emissionshandelssystem. Von SABINE ZIMPEL

 

derStandard.at, 30. November 2009

Brennende Torfmoore geben gewaltige CO2-Menge frei

Kohlenstoffgehalt in indonesischen Torfgebieten auf mehr als 50 Gigatonnen geschätzt - München - Torfgebiete in den Tropen sind riesige Kohlenstoffspeicher; durch menschliches Eingreifen trocknen diese allerdings immer häufiger aus. Wenn solche Moore dann zu brennen beginnen, werden gewaltige Mengen an CO2 frei. Mittels lasergestützten Messungen konnte das Team um Florian Siegert vom GeoBio-Center der LMU-München jetzt das verbrannte Torfvolumen weitaus genauer bestimmen als dies bisher möglich war.

 

Pressemappe, Greenpeace e.V., 26.11.2009

Deutsches Geld zerstört indonesischen Urwald

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen staatliche Kreditvergabe Frankfurt/Main (ots) - Gegen die Vergabe von staatlichen Krediten an die indonesische Sinar Mas Gruppe demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Frankfurt. Der Grund: Sinar Mas vernichtet in Indonesien Urwald, beschleunigt Klimawandel und zerstört die Heimat der vom Aussterben bedrohten Orang Utans. Deshalb haben die Umweltschützer vor dem Sitz der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine "Galerie der Schande" aufgebaut und präsentieren Fotos, die das Ausmaß der Urwaldvernichtung in Indonesien zeigen. Ein Tochterunternehmen der KfW, die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), hat mehrfach Kredite in einer Gesamthöhe von 42 Millionen US-Dollar an ein Unternehmen der Sinar Mas Gruppe vergeben. Die Konzerngruppe unterhält Firmen, die zu den größten Palmöl- und Papierproduzenten Asiens gehören. Für die Plantagen wird der Urwald abgeholzt sowie die lokale Bevölkerung vertrieben. Indonesisches Palmöl landet in Deutschland in Schokoriegeln, Waschmitteln und in Dieselfahrzeugen.

 

WOZ - 19.11.2009

Regenwaldzerstörung

Auf dem Holzweg
Papierkonzerne machen Menschen und Tieren auf Sumatra die Lebensgrundlage streitig – und sie verursachen enorme Treibhausgasemissionen. Ist Gegensteuer noch möglich? Ein Augenschein vor Ort. Von Michael Lenz, Sumatra

 

Frankfurter Rundschau, 19. November 2009

WWF-Studie zu Torfmoorwäldern

Die Klimabombe tickt
Weil immer mehr Palmöl in Essen, Waschmittel und Kosmetika landet,  müssen in Indonesien riesige Torfmoorwälder weichen. Die  Umweltorganisation WWF ermittelt dazu konkrete Daten - und warnt vor  dramatischen Folgen für das globale Klima. Gefragt seien nun die Industrieländer. Von Rolf Obertreis

 

Zeit online, 19.11.2009

Feuerwehreinsatz im Sumpf
Löschtrupps im Moor

Intakte Torfmoorwälder bieten Zuflucht für viele bedrohte Arten und speichern gigantische Kohlenstoffmengen. Wenn sie brennen, schadet das dem globalen Klima. Ein Besuch bei Waldschützern in Indonesien. Von Dagny Lüdemann

 

Focus online, 18.11.09

18.11.2009, 06:32

Borneo
Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen – Orang Utans bedroht

Auf Borneo werden große Teile des Regenwaldes für riesige  Palmöl-Plantagen gerodet. Durch die Rodungen wird der Lebensraum von 50  000 bis 60 000 Orang Utans zerstört. Palmöl ist mittlerweile in ganz  gewöhnlichen Supermarktprodukten wie Brot, Chips oder Müsli enthalten. Im Schutzgebiet Tuaran auf Borneo klammert sich die kleine Cinta an  einen Baum und starrt Dutzende von Touristen an. Das Orang-Utan-Kind  hatte sich in eine riesige Palmöl-Plantage verirrt, bevor es in den Park  gebracht wurde. Umweltschützer retteten es vor dem sicheren Tod. Cinta  ist eines der vielen Opfer des Palmöl-Booms, dem weite Teile des  Regenwaldes auf der Insel weichen mussten.

 

Zeit online, 13.11.2009

Abholzung der Regenwälder
Papier aus Sumatra

Ein Papierriese bedroht Mensch und Tier auf Sumatra. Indonesiens Wald stirbt auch für deutsches Druckerpapier und Margarine. Vor Ort verstärkt sich nun der Widerstand gegen den Raubbau. Von Michael Lenz

 

sueddeutsche.de, 29.10.2009

Ökologischer Raubbau: Ein Stück Regenwald in der Pizza

Viele Lebensmittel enthalten Palmöl, für das riesige Regenwaldflächen gerodet werden. Nur wenige Unternehmen hindert das an der Verarbeitung. Von Silvia Liebrich

Das Bild ist jämmerlich: Verschreckt sitzt ein Orang-Utan, sein Junges fest im Arm, auf einem einsamen Baumriesen. Dort, wo vor kurzem noch Regenwald stand, macht sich eine trostlose gerodete Fläche breit. Mit diesem Werbespot kämpft die Umweltstiftung WWF gegen die Abholzung der letzten Tropenwälder Indonesiens und Malaysias. Auf der Fläche könnte schon bald eine neue Palmöl-Plantage entstehen, nur eine unter vielen in den vergangenen Jahren.

 

Deutschlandradio Kultur, 14.10.2009 Audio (MP3) downloadbar unter 
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/10/14/drk_20091014_1807_1d65f94d.mp3

Kahlschlag für Palmöl - In Indonesien wächst der Widerstand gegen den Großanbau der Ölpflanzen

Von Theodor Müller

Westpapua gilt als der wilde Osten Indonesiens, der seit Jahren ohne  Rücksicht auf die Umwelt und auf die lokale Bevölkerung ausgebeutet  wird. Gold- und Gasförderung verwüsten seit Jahren das Land. Dazu kommen  illegaler Holzeinschlag und der Anbau von Ölpalmen im großen Stil. Die  Folgen für das Weltklima sind verheerend, führt doch die Produktion  einer Tonne Palmöl zu einem Vielfachen an Kohlendioxidausstoß. Die 
einheimische Bevölkerung kämpft seit Jahren für ihren Erhalt des  Lebensraumes. Lange Zeit ohne jeden Erfolg. Doch inzwischen fordert eine  immer breitere Öffentlichkeit auch im Ausland ein Umdenken.

 

Greenpeace-Report, 08.11.2007

Greenpeace-Report: Billiges Palmöl heizt das Klima an

Deutsche Nachfrage zerstört den Regenwald in Indonesien

Die Verwendung von Palmöl für die Lebensmittel-, Kosmetik- und Biokraftstoffindustrie zerstört die letzten Urwälder in Südostasien. Dies ist das Ergebnis des heute veröffentlichten Greenpeace-Reports Cooking the Climate. Firmen wie Unilever, Nestlé und Procter & Gamble sind demnach mitverantwortlich für die Zerstörung der lebenswichtigen Kohlenstoffspeicher in Indonesien. Die Brandrodung der letzten indonesischen Urwälder, wie in der Provinz Riau auf der Insel Sumatra, hat dramatische Konsequenzen für das globale Klima. Allein die Torfurwälder Sumatras speichern so viel Kohlenstoff wie von allen Ländern der Erde jährlich emittiert werden. veröffentlicht von Sigrid Totz

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