Mach mit! - Hilf dabei, den Regenwald und die Orang-Utans zu retten

Rimba Mach mit!

Es gibt auch für Kinder viele Möglichkeiten, sich aktiv an der Rettung des Regenwaldes und seiner Bewohner zu beteiligen.

Ihr könnt mit eurer Klasse, gemeinsam mit Freunden oder im Rahmen eines Ganztagsangebots Aktionen durchführen, mit denen ihr auf die Bedrohung der Orang-Utans und ihres Lebensraums aufmerksam macht.

Außerdem könnt ihr zu Hause über die Wahl eurer Lebensmittel und anderer Produkte zum Schutz des Regenwaldes beitragen.

Informiert eure Familien und Freunde

Erzählt euren Freunden und in euren Familien, wie wichtig Regewälder sind.

Bittet eure Eltern, beim Kauf von z.B. Obst, Kaffee und Schokolade, darauf zu achten, dass diese Lebensmittel fair gehandelt wurden und kein Regenwald dafür zerstört wurde.

    Verwendet Papier sparsam und mehrmals, anstatt es wegzuwerfen. Schneidet zum Beispiel kleine Zettel für Notizen. Fragt eure Eltern, wie sie Papier wiederverwenden.

Auch Geschenkpapier kann mehrmals benutzt werden, wenn man es nicht zerreißt.

Bittet eure Eltern, Küchen- und Toilettenpapier sowie Papiertaschentücher aus recyceltem Material zu kaufen.

Auch mit einer eigenen Geschichte oder einer Bastelaktion könnt ihr auf die Bedrohung des Regenwaldes und der Menschenaffen aufmerksam machen.

Schaut euch mal das Beispiel von Florentine an!

Regenwaldschutz in der Schule

Bittet eure Lehrer, über den Regenwald und seine Bewohner zu unterrichten.

Schreibt kleine Sketche und Geschichten über den Regenwald oder gestaltet euren Klassenraum wie einen Dschungel.

Auch mit einer Projektarbeit, einem Vortrag oder einem Poster könnt ihr in eurer Klasse
auf die Gefährdung von Orang-Utan und Co. aufmerksam machen.

Ein Beispiel findet ihr hier.

Fragt eure Lehrer, wie sie benutztes Papier weiterverwenden.

Bittet eure Schule darum, nur Recyclingpapier zu nutzen.

Spendensammelaktion für die Orang-Utans

Veranstaltet einen Kuchenbasar oder einen Flohmarkt und spendet das Geld an eine Organisation, die sich für den Schutz der Orang-Utans und des Regenwaldes einsetzt.

Eine Leipziger Klasse sammelte Geld und spendete es für die Orang-Utans:

Aktion in Schule

Soziale Medien

Mithilfe der sozialen Medien könnt ihr viele Menschen erreichen und informieren.

Berichtet über die Gründe, das Ausmaß und die Folgen der Regenwaldzerstörung.

Teilt euer Wissen zur Vermeidung der Regenwaldzerstörung.

Berichtet über Aktionen von euch und euren Freunden, um auch andere Menschen für den Schutz der Regenwälder zu motivieren.

Palmöl im Alltag vermeiden und Orang-Utans schützen

Wir möchten euch gerne dafür ein paar Tipps geben, was ihr in eurem Alltag tun könnt, um den Orang-Utans zu helfen.

Palmöl ist ein großes Problem für die Orang-Utans. Warum? Weil es auf riesigen Plantagen angebaut wird. Damit die Plantagen Platz haben, wird der Regenwald abgeholzt und wie ihr schon wisst, leben die Orang-Utans im Regenwald. Das heißt, dass die Orang-Utans wegen des Palmöls ihr Zuhause und ihr Futter verlieren.

Ölpalmen

Palmölfrüchte

Was könnt ihr also tun?

Am besten keine Lebensmittel kaufen, in denen Palmöl, Palmfett oder Palmkernöl ist.

Produkte die Palmöl enthalten

Produkte für den täglichen Bedarf enthalten sehr oft Palmöl

Replace PalmOil-App

Mit der Replace PalmOil-App könnt ihr Firmen, die Palmöl in ihren Lebensmitteln verarbeiten, einfach per App mitteilen, dass ihr das nicht gut findet. Dazu müsst ihr nur die App herunterladen und die Barcodes palmölhaltiger Lebensmittel scannen. Wir senden dann für euch eine E-Mail an die Hersteller und fordern diese auf, kein Palmöl mehr zu verwenden.

Ihr könnt aber auch selber einen Brief oder eine E-Mail schreiben und erklären, warum ihr Palmöl nicht gut findet, und die Unternehmen auffordern, auf Palmöl zu verzichten.

Hier findet ihr ein Beispiel dafür. Dieser Musterbrief ist auf der Grundlage eines Briefes entstanden, den die Klasse 7b des Johannes-Kepler-Gymnasiums Leipzig im Jahr 2016 geschrieben hat.

Und ganz wichtig: Ihr könnt euren Freunden und euren Mitschülern vom Problem mit dem Palmöl und den Orang-Utans erzählen. Denn je mehr Menschen darüber etwas wissen und etwas dagegen tun, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Orang-Utans überleben.

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