Mach mit! - Hilf dabei, den Regenwald und die Orang-Utans zu retten

Rimba Mach mit!

Es gibt auch für Kinder viele Möglichkeiten, sich aktiv an der Rettung des Regenwaldes und seiner Bewohner zu beteiligen.

Du kannst mit deiner Klasse, gemeinsam mit Freunden oder im Rahmen eines Ganztagsangebots Aktionen durchführen, mit denen ihr auf die Bedrohung der Orang-Utans und ihres Lebensraums aufmerksam macht.

Außerdem kannst du zu Hause über die Wahl deiner Lebensmittel und anderer Produkte zum Schutz des Regenwaldes beitragen.

Informiere deine Familien und Freunde

Erzähl deinen Freunden und in deiner Familie, wie wichtig Regewälder sind.

Bitte deine Eltern, beim Kauf von z.B. Obst, Kaffee und Schokolade, darauf zu achten, dass diese Lebensmittel fair gehandelt wurden und kein Regenwald dafür zerstört wurde.

    Verwende Papier sparsam und mehrmals, anstatt es wegzuwerfen. Schneide zum Beispiel kleine Zettel für Notizen. Frag deine Eltern, wie sie Papier wiederverwenden.

Auch Geschenkpapier kann mehrmals benutzt werden, wenn man es nicht zerreißt.

Bitte deine Eltern, Küchen- und Toilettenpapier sowie Papiertaschentücher aus recyceltem Material zu kaufen.

Auch mit einer eigenen Geschichte oder einer Bastelaktion kannst du auf die Bedrohung des Regenwaldes und der Menschenaffen aufmerksam machen.

Schau dir mal das Beispiel von Florentine an!

Eine weitere Möglichkeit haben acht Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren gefunden. Sie gründeten die Glücksblatt-Redaktion und berichten in ihren Zeitschriften "Faszination Tierwelt" und "Der Wunderbote" über wichtige Themen. Zudem riefen sie zu einer Spendenaktion auf, mit der sie 500 Euro sammelten und für den Schutz der Orang-Utans spendeten.

Zur Glücksblatt-Redaktion

Regenwaldschutz in der Schule

Bitte deine Lehrer, über den Regenwald und seine Bewohner zu unterrichten.

Schreib kleine Sketche und Geschichten über den Regenwald.

Gestalte mit deinen Mitschülern euren Klassenraum wie einen Dschungel.

Auch mit einer Projektarbeit, einem Vortrag oder einem Poster kannst du in deiner Klasse
auf die Gefährdung von Orang-Utan und Co. aufmerksam machen.

Ein Beispiel findet ihr hier.

Frag deine Lehrer, wie sie benutztes Papier weiterverwenden.

Bitte deine Schule darum, nur Recyclingpapier zu nutzen.

Spendensammelaktion für die Orang-Utans

Veranstalte einen Kuchenbasar oder einen Flohmarkt und spende das Geld an eine Organisation, die sich für den Schutz der Orang-Utans und des Regenwaldes einsetzt.

Eine Leipziger Klasse sammelte Geld und spendete es für die Orang-Utans:

Aktion in Schule

Soziale Medien

Mithilfe der sozialen Medien kannst du viele Menschen erreichen und informieren.

Berichte über die Gründe, das Ausmaß und die Folgen der Regenwaldzerstörung.

Teile dein Wissen zur Vermeidung der Regenwaldzerstörung.

Berichte über Aktionen von dir und deinen Freunden, um auch andere Menschen für den Schutz der Regenwälder zu motivieren.

Palmöl im Alltag vermeiden und Orang-Utans schützen

Wir möchten dir gerne ein paar Tipps geben, was du in deinem Alltag tun kannst, um den Orang-Utans zu helfen.

Palmöl ist ein großes Problem für die Orang-Utans. Warum? Weil es auf riesigen Plantagen angebaut wird. Damit die Plantagen Platz haben, wird der Regenwald abgeholzt und wie du schon weißt, leben die Orang-Utans im Regenwald. Das heißt, dass die Orang-Utans wegen des Palmöls ihr Zuhause und ihr Futter verlieren.

Ölpalmen

Palmölfrüchte

Was kannst du also tun?

Am besten keine Lebensmittel kaufen, in denen Palmöl, Palmfett oder Palmkernöl ist.

Produkte die Palmöl enthalten

Produkte für den täglichen Bedarf enthalten sehr oft Palmöl

Replace PalmOil-App

Mit der Replace PalmOil-App kannst du Firmen, die Palmöl in ihren Lebensmitteln verarbeiten, einfach per App mitteilen, dass du das nicht gut findest. Dazu musst du nur die App herunterladen und die Barcodes palmölhaltiger Lebensmittel scannen. Wir senden dann für dich eine E-Mail an die Hersteller und fordern diese auf, kein Palmöl mehr zu verwenden.

Du kannst aber auch selber einen Brief oder eine E-Mail schreiben und erklären, warum du Palmöl nicht gut findest, und die Unternehmen auffordern, auf Palmöl zu verzichten.

Hier findest du ein Beispiel dafür. Dieser Musterbrief ist auf der Grundlage eines Briefes entstanden, den die Klasse 7b des Johannes-Kepler-Gymnasiums Leipzig im Jahr 2016 geschrieben hat.

Und ganz wichtig: Du kannst deinen Freunden und deinen Mitschülern vom Problem mit dem Palmöl und den Orang-Utans erzählen. Denn je mehr Menschen darüber etwas wissen und etwas dagegen tun, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Orang-Utans überleben.

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