Und das sind wir! - Einige Mitglieder stellen sich vor

Julia Cissewski (Vorsitzende)

Bei Forschungen zu freilebenden Orang-Utans auf Borneo wurde ich Zeugin der gnadenlosen Regenwaldzerstörung für Tropenholz und Palmölplantagen. Dem wollte ich nicht tatenlos zusehen und gründete mit Kollegen und Freunden den Verein Orang-Utans in Not.

Nur mit Ihrer Hilfe haben die Orang-Utans eine Chance, in Freiheit zu überleben. Der persönliche Kontakt zu unseren Partnern vor Ort gewährleistet, dass diese Hilfe zuverlässig dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Julia Cissewski

Susann Jänig (stellvertretende Vorsitzende)

Während des Studiums habe ich mit den Menschenaffen im Zoo Leipzig gearbeitet. Die Tiere, ihre Persönlichkeiten und ihr Umgang miteinander haben mich sofort fasziniert. Diese Faszination ist geblieben, und so  erforsche ich weiterhin Menschenaffen, derzeit für meine Doktorarbeit. Wenn die Regenwaldvernichtung weiter so voranschreitet wie bisher, werden wir bald keine Möglichkeit mehr haben, diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Meiner Erfahrung nach ist dies vielen Menschen nicht bewusst. Um darüber aufzuklären, dass schon mit kleinen Änderungen in unserem täglichen Verhalten ein großer Beitrag zum Schutz der Orang-Utans und anderer Tier-und Pflanzenarten geleistet werden kann, engagiere ich mich ehrenamtlich im Verein.

Susann Schunack

Jessica Fiegert (Öffentlichkeitsarbeit)

Menschenaffen faszinieren mich seit meinem Studium. Das Wissen, zu welcher Kommunikation sie fähig und wie schlau sie sind, ist für mich einer der Gründe, einen Teil meiner Freizeit in den Schutz dieser Tiere zu investieren. Ich engagiere mich ehrenamtlich im Verein und wünsche mir, dass mehr Menschen ein Ehrenamt ausüben und den Wert einer solchen Aufgabe erkennen. Hier ist Platz für Ideen, jeder Vorschlag wird dankbar gehört und man ist Teil einer Gemeinschaft, die ein ehrenwertes Ziel verfolgt. Dank unserer flachen Hierarchie und kurzer Kommunikationswege können wir schnell Entscheidungen treffen und viel erreichen. Das hilft den Orang-Utans und gibt mir ein sehr gutes Gefühl.

Jessica Fiegert

Ingeborg Lambert (Umweltbildung)

Durch meine Besucherführungen zu Menschenaffen im Leipziger Zoo wurde mir bewusst, wie dramatisch die Situation unserer nächsten Verwandten in freier Wildbahn ist. Daher ergriff ich 2007 die Gelegenheit, mit Freunden und Gleichgesinnten einen Verein zu gründen, der die Überlebenschancen der Orang-Utans in ihrer Heimat verbessert. Auch wir in Europa tragen Verantwortung für die Regenwaldzerstörung in Indonesien. Deshalb müssen wir etwas dagegen tun. Durch mein Engagement im Verein trage ich aktiv zum Regenwald- und Menschenaffenschutz bei.

Ingeborg Lambert

Sebastian Schorr

Als Tierpfleger im Zoo Leipzig interessiere ich mich schon lange für Orang-Utans, weil sie zu unseren nächsten Verwandten gehören und als Baumbewohner eine alternative Entwicklungslinie zu uns Menschen darstellen. Durch meine langjährige Erfahrung im Umgang mit und der Pflege von Menschenaffen  besuche ich als Vereinsmitglied die Projekte vor Ort auf Borneo.

Sebastian

Anna Rietzschel

Ich bin seit 2007 Mitglied im Verein, weil mir Tiere sehr am Herzen liegen. Ich hatte vom Verein im Radio gehört und es machte mich sehr betroffen, dass das Schicksal unserer nächsten Verwandten so gnadenlos Profitinteressen geopfert wird. Dagegen aktiv etwas zu unternehmen, ist für mich also Herzenssache. Wir sind ein gemischtes, aber sehr interessantes Team, man lernt ständig dazu und neue Leute kennen. Und alle sind mit Feuereifer bei der Sache. Das motiviert immer wieder neu, trotz Gegenwind und Rückschlägen.

Anna

Robin Voigt

Ich bin zum Verein gekommen, einfach um da zu sein und zu helfen. Bei mir heißt das, ich betreue oft die Infostände des Vereins und kläre interessierte Menschen zum Regenwaldschutz und Orang-Utan-Schutz auf. Als Vorstandsmitglied des Leipziger Regenwaldmuseum Phyllodrom e.V. kümmere ich mich außerdem um gemeinsame Projekte.

Robin

Stefanie Henkel (Bundesfreiwilligendienst)

Während meines Studiums und später während meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit Primaten verschiedenster Arten. In meiner Doktorarbeit untersuchte ich das Geruchsverhalten von Rhesusaffen und Schimpansen und habe als Managerin eines Primate Sanctuary in Panama dazu beigetragen, Brüllaffen und andere Wildtiere auszuwildern.
Seit Anfang Juli verstärke ich nun das Vereinsteam um meine Leidenschaft für Primaten und deren Schutz auf Orang-Utans auszuweiten. Ich freue mich sehr, die wichtige Arbeit des Vereins Orang-Utans in Not zu unterstützen und einen aktiven Beitrag leisten zu können, auf die Bedrohung und Schutzmöglichkeiten dieser wundervollen Tiere aufmerksam zu machen.

Stefanie Henkel

Jens Salvador (Bundesfreiwilligendienst)

Als studierter Ethnologe bereiste ich bereits mehrfach Mittel- und Südamerika. Schon auf diesen Reisen wurde mir klar, dass die Bewahrung der Natur ein globales Anliegen sein muss.
Ich sah, dass nicht nur die Flora und Fauna unter dem globalen Raubbau leidet, auch die Menschen und ihre Gemeinschaften nehmen zunehmend Schaden.
Durch die Arbeit für unseren Verein, bei dem ich vor allem für den Bereich des Internet- und Social-Media-Auftritts zuständig bin, kann ich einen kleinen Teil dazu beitragen, unsere noch bestehenden einmaligen Ökosysteme auf Borneo und Sumatra mit ihrer gesamten Vielfalt zu erhalten.

Jens

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