Orang-Utans das sind wir

Zeichnung des kleinen Orang-Utans Rimba.

Orang-Utans gehören wie die Gorillas, Schimpansen und Bonobos zu den Menschenaffen. Allerdings leben sie nicht in Afrika sondern in Südostasien und dort nur noch auf den Inseln Sumatra und Borneo. Der Name Orang-Utan stammt aus dem Malaiischen. Malaiisch ist eine Sprache, die in Indonesien gesprochen wird und bedeutet Waldmensch (orang = Mensch, (h)utan = Wald). Sie sind die größten Tiere, die in den Baumkronen leben und sich dort gemütlich von Ast zu Ast schwingen.

Eine Legende besagt, dass Orang-Utans eigentlich reden können, es aber nicht tun, damit sie nicht arbeiten müssen. Wahr ist, dass sie im Vergleich zu Schimpansen sehr leise sind. Lediglich die Männer kannst du durch ihre „longcalls“ schon von Weitem hören. Mit diesen Rufen lassen sie Rivalen wissen, wer in diesem Revier das Sagen hat, und teilen gleichzeitig den Weibchen mit, dass da ein toller Mann auf sie wartet.

Ein großer männlicher Orang-Utan mit langem Fell und Backenwülsten hangelt an einem Seil, während er laut ruft.
Und so klingt es, wenn ein Orang-Utan-Männchen ruft. Na, kannst du das auch?

Hier erfährst du mehr über die größten baumlebenden Tiere:

Schau dir auch den Vortrag „Eine Minute vor zwölf – Wissenschaft und Artenschutz“ an. Dort erfährst du, warum die  Orang-Utans vom Aussterben bedroht sind und wie sie und der Regenwald geschützt werden können.

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