Aktiv gegen die Zerstörung des Regenwaldes!

Besonders wichtig für den Schutz des Regenwaldes ist es, sein eigenes Konsumverhalten zu reflektieren und gegebenenfalls zu ändern. Darüberhinaus können Sie viel bewirken, wenn Sie über die Thematik mit Ihren Freunden oder der Familie sprechen, da es den meisten Menschen nicht einmal bewusst ist, dass es hier ein Problem und Handlungsbedarf gibt.

Palmölhaltige Produkte meiden

Palmöl ist in viel mehr Produkten enthalten, als man denken würde, beispielsweise: in Nahrungsmitteln, Kosmetika, Reinigungsmitteln, Tiernahrung, Kerzen und (sogenannten) Biokraftstoffen. Da es kaum eine nachhaltige und umweltschonende Palmölproduktion gibt, ist die beste Maßnahme, palmölhaltige Produkte zu meiden und die Hersteller auf diese Weise unter Druck zu setzten, weniger Palmöl zu verwenden.

Weitere Informationen:

Ein Nutella-Glas, in dem ein Schild mit der Aufschrift „Regenwald zum Frühstück? Nein, danke.“ steht.
In einem großen Topf werden Kräuter in eine Seifenmischung gerührt.

Palmölfreie Produkte selber machen

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Ideen für die Herstellung von palmölfreien Produkten.

Lebensmittel

Schoko-Aufstrich 1 [PDF]
(Kakao-)Zuckerguss [PDF]
Schoko-Aufstrich 2 [PDF]
Fruchtgummis [PDF]
Schoko-Cookies [PDF]
Nussschokolade [PDF]                    
                   

Brownies [PDF]
Spekulatius [PDF]
Fruchteis [PDF]     

Non-Food

Hautcreme [PDF]
Lippenbalsam [PDF]
Kokosseife [PDF]
Spülmittel [PDF]
Lavendelseife [PDF]
Waschmittel [PDF]
Flüssigwaschmittel [PDF]

Bewusster Umgang mit Papier und Holz

Jeder Verbraucher kann durch einen bewussten Umgang mit Papier und Holz einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Regenwaldes und damit zum Schutz der Orang-Utans leisten.

Bei der Kaufentscheidung für umweltfreundlich produzierte Produkte kann z.B. das Umweltzeichen Blauer Engel herangezogen werden.

Auf einem Fluss zwischen zwei abgeholzten Flächen schwimmen Baumstämme.
Ein Nachhaltigkeitssiegel. Auf dem Siegel steht „100% Nachhaltig“ und „Zertifiziert“.

Umgang mit Gütesiegeln

Im Idealfall bestätigen Gütesiegel eine umweltfreundliche bzw. faire Produktionsweise und helfen dem Verbraucher so bei der Kaufentscheidung. Leider halten nicht alle Siegel, was sie versprechen. Auch bei Palmöl sind Nachhaltigkeitszertifikate mit Vorsicht zu genießen. Damit Verbraucher auch die schwarzen Schafe unter den Siegeln erkennen, hat Greenpeace einen Gütesiegel-Guide für Lebensmittel erarbeitet. Der Guide richtet sich primär an Verbraucher in Österreich, einige der Siegel sind aber auch in Deutschland zu finden. Ein Blick hinein lohnt sich!

Sprechen Sie darüber

Die meisten Menschen wissen weder, dass Orang-Utans sehr gefährdet sind, noch kennen sie die Zusammenhänge zwischen ihrem Konsumverhalten und der Abholzung der Regenwälder. Sie können unsere Arbeit daher sehr unterstützen, indem Sie Ihre Verwandten und Bekannten auf die Problematik aufmerksam machen und über unsere Arbeit sprechen. Wenn Fragen aufkommen, die Sie nicht sofort beantworten können, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir antworten Ihnen so schnell wie möglich.

Der Kostüm-Orang-Utan redet vor einem Informationsstand mit einem Kind.
Am Infostand des Vereins steht eine Person im Orang-Utan-Kostüm und unterhält sich mit Besuchern.

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Sie helfen auch, indem Sie sich persönlich engagieren. Wir freuen uns über jeden, der bereit ist, in seiner Freizeit ein wenig Zeit in den Schutz der Orang-Utans zu investieren. Natürlich freuen wir uns auch über jedes neue Mitglied und über Spenden. Wenn Ihnen das Spenden zu unpersönlich ist, können Sie auch eine Patenschaft für einen Orang-Utan übernehmen. Als Pate erhalten Sie regelmäßig Informationen zum Befinden und zur Entwicklung Ihres Schützlings sowie aktuelle Fotos.

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